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Browser - Frametechnik Stand: 2015-11-20

 Beispiel: So könnte eine Frame-Seite aufgebaut sein:
Logo
  z.B. Werbung
Steuerung

Inhalt 
Thema 1 
Thema 2 
Service 
Kontakt 

Inhalt

Mit der Frametechnik lässt sich das Browser-Fenster in mehrere unabhängige Fenster einteilen, so wie es dieses Beispiel veranschaulichen soll. 
Über ein Steuerfenster lässt sich z.B. ein Fenster steuern, das den eigentlichen Inhalt zeigt. 
Weitere Fenster lassen sich für Logos und vor allem für Werbung nutzen. Die Fenstergröße kann mitunter vom Anwender eingestellt werden. 
Nicht alle mögen Frames! 

Bei den Anwendern stößt man auf gegensätzliche Meinungen zum Thema "Frames".
Es gibt viele Seiten, die gerade durch die Frametechnik übersichtlicher werden und die Navigation in den gebotenen Inhalten verbessern. 
Die Frametechnik stellt an den Ersteller höhere Anforderungen. Aus diesem Grunde finden sich im Internet auch zahlreiche schlechte bzw. laienhafte Beispiele. 

Frames-Gegner argumentieren:
* Man sieht nur die Adresse des führenden Frames in der Location-Zeile. 
Beispiel: http://www.fantasiaorientica.de/ (Stand 2015-11)
* Nur diese Adresse können Sie als Bookmark übernehmen.
Über das Kontext-Menu des Browers (im Beispiel "Firefox ") können Sie jedoch den Inhalt eines Frames in einem eigenen Fenster anzeigen lassen.
Beispiel Frameseite
Dann klappt es auch wieder mit dem "bookmarken".
* Frames wird man so leicht nicht wieder los, wenn der Autor undurchdachte Hyperlinks legt.
* Schlecht gemachte Frame-Seiten nehmen auf dem Bildschirm viel Platz weg. Wenn die Nutzinformation z.B. durch ein Werbe-Frame verdrängt wird, ärgert sich der Surfer! 
* Einige Anbieter geben dem Besucher aber die Möglichkeit, zwischen einer Frame- und No-Frame-Version zu wählen. 
* Längere Übertragungszeiten und dadurch einen langsameren Bildschirmaufbau.  
* Mehr Speicherbedarf im Browsercache .
* Suchmaschinen, die mit Spidern arbeiten, fällt es schwer, von der Startseite (ein sogenanntes Frameset, was den Aufbau der Frames definiert) weitere Inhalte (Folgeseiten) der Web-Site aufzuspüren.
* Gerade bei kleineren Monitoren mit geringer Auflösung bzw. hoher Schriftgröße können Frame-Seiten schnell unübersichtlich werden. 
* Benutzer des MS Internet Explorers sehen nicht, wann die Seite fertig geladen wurde. 
* Fremde Inhalte, die keine Logos oder andere Erkennungsmerkmale haben, können in einen Frame "entführt" werden. Damit entsteht der Eindruck, dass es sich um Inhalte des Anbieters der Frame-Seite handelt.
Um dies zu verhindern, setzt der erfahrene HTML-Programmierer vor dem Tag </HEAD> im Seitenkopf folgendes Script ein: 
<script language="JavaScript">
<!-- 
  if (top.frames.length!=0) 
     top.location=self.document.location; 
  //--> 
</script> 

Gerät die Seite in einen Frame, kann sie sich selber befreien, sofern Java-Script eingeschaltet ist.


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