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Glossar T Stand: 2017-02-20


T-DSL
Telekom Digital Subscriber Line. Mit der Marotte vor alles ein "T-" zu setzen, handelt es sich hier "nur" um einen Markennamen der Telekom für VDSL-Zugänge. 
Ohne Scherz: Die Deutsche Telekom AG besitzt die Domains "t-wurst.de", "t-beutel.de" (Stand 2015-11).
Mal sehen wann es den Eigentümern der Domains t-bone.de, t-licht.de, t-shirt.de oder t-traeger.de an den Kragen geht! (Stand 2014-01)

T-Online
Online-Dienst der Deutschen Telekom. Ehemals Datex-J. Beinhaltet vier Dienste: das "klassische" BTX, BTX-Plus, Internet-Zugang und E-Mail-Funktion. 

T2M
siehe unter "Time to Market"

TAE
Telekom-Deutsch für TelefonAnschlussEinheit. Steckersystem der Deutschen Telekom. In Deutschland wird nur die sechspolige Version TAE-6 und in ISDN-Anlagen die achtpolige TAE-8 verwendet. Wenn der Stecker des Modems nicht in die TAE-Dose passt, kann es an der Steckercodierung liegen. 
Telefone haben einen F-kodierten- (F für Fernsprecher) und Modems, Faxgeräte, Gebührenzähler etc. einen N-codierten (N für Nebenstelle) Steckplatz. Die Standard-TAE-Dose hat drei Steckplätze: In der Mitte fürs Telefon, rechts und links für Nebenstellen. 

Tablet-PC Tablet-PC
Flacher transportabler PC ohne Tastatur, der über einen berührungsempfindlichen Bildschirm (Touch-Screen) mit einem Stift oder in den Fingern bedient werden kann.

Tagline
Slogan, der oft mit der Firmen-Marke/Logo unmittelbar verbunden ist, quasi als Untertitel. Siehe auch Branding.
Hier ein paar typische Beispiele:
Beispiele Tagline

Tags
Sprich "täcks". Tags (englisch für "Etiketten") sind Steuersysmbole zur Formatierung, die Sie im Quelltext von HTML- oder SGML-Dokumenten finden.

TAN
Transaktionsnummer. Beim Homebanking eingesetzte Geheimzahl, die zu jeder Transaktion (z.B. bei einer Überweisung) mit übergeben wird. Sie erhalten von der Bank vorab einige solcher Transaktionsnummern. Eine TAN kann nur für eine Transaktion genutzt werden. Sind alle "verbraucht", müssen Sie sich neue von der Bank holen (siehe auch PIN). Siehe auch Kurs-Seite "Homebanking/Onlinebanking". 

TAPI
Das Telephony Application Programming Interface ist eine Windows-Software-Schnittstelle zum Anschluss an Kommunikationsdienste über die analoge Telefonleitung oder das digitale Netz (ISDN). So kann z.B. über den PC gewählt, gefaxt oder vermittelt werden. Voice-Mail-Systeme lassen sich damit steuern. 

Targeting
Zielgruppenorientierte Werbung wird als Targeting bezeichnet. Ziel ist es, die Werbung zielgerecht an den Mann bzw. an die Frau zu bringen, um somit den Wirkungsgrad der Werbung zu optimieren. 
* So kann man davon ausgehen, dass alle Inhaber einer E-Mail-Adresse einen PC haben oder zumindest damit umgehen können. 
* Werden Einträge im Telefonbuch nach Straße und Adresse sortiert, so kann man bei nur einer Telefonnummer pro Hausnummer in einer Straße davon ausgehen, dass es sich um einen Hausbesitzer handelt, der wahrscheinlich ein höheres Einkommen hat, als ein Bewohner einer "Mietskaserne" mit 20 Telefonnummern pro Hausnummer. 
So lässt man sich, auch im Internet, einiges einfallen um an Daten zu kommen. Siehe auch Benefitting
Wenn Sie z.B. vor dem Download einer Gratissoftware Angaben zur Person wie Alter, Einkommen, Geschlecht, Hobby samt (E-Mail)-Adresse machen, dürfen Sie sich anschließend über Werbung nicht wundern. Viele Firmen leben vom Verkauf solcher Daten (Profile) an andere Firmen, die damit ihren Absatz von Produkten und Dienstleistungen fördern. 
Warum sollte AOL nicht mal seine Kundendaten an Microsoft verkaufen? Beide dürften davon profitieren! Hoffen wir, dass man auch immer den Datenschutz berücksichtigt! 

Tarife
Eine Vielzahl von Internet-Providern bietet eine noch höhere Anzahl von Tarifen. Sie haben die Qual der Wahl, welcher Provider bzw. Tarif für Sie individuell der Richtige ist.

Tastaturbefehl
siehe unter Shortcuts

Tastenkombination
siehe unter Shortcuts

Tauschbörsen
In Internet-Tauschbörsen (auch Peer-to-Peer- oder File-Sharing-Dienste genannt) werden Musik, Filme, Software, Videospiele, Bilder und alles andere, was sich als Datei anlegen lässt zum gegenseitigen Downloaden angeboten. Siehe auch Kurs-Seite "Tauschbörsen (P2P-Dienste)".

TB
steht für Tera-Byte, also 240 Bytes = 1 099 511 627 776 Bytes, also rund 1000 Millarde Bytes. Siehe auch Tebi-Byte. 

TC
Abkürzung für Trust Center. Siehe unter Trusted Third Party ( TTP). 

TCL
Tool Command Language, gesprochen "Ticcel", ist eine plattformübergreifende, interpretierte, universal einsetzbare Shell-Programmiersprache. 

TCP/IP
Abkürzung für Transmission Control Protocol/Internet Protocol. Dieses Protokoll wurde ursprünglich für Unix-Netze entwickelt und hat sich zum allgemeinen Netzwerkprotokoll des Internets entwickelt.
Die Daten werden in handliche Pakete zerlegt und über das Netz geschickt. Den Weg finden sie mit der individuellen IP (Internet Protocol)-Adresse des Zielcomputers. Dort setzt TCP die Daten wieder automatisch zusammen. 
Außerdem ist es möglich, auf einer einzigen Modem/ISDN-Leitung mehrere Internet-Anwendungen gleichzeitig zu betreiben.

TDF
Das Typeface Definition File ist ein neues hochkomprimiertes Graphikformat. Trotz hoher Komprimierung bleibt die ursprüngliche Bildqualität erhalten. Hierfür brauchen Sie aber ein spezielles Plug-In, da dieses Format von den gängigen Browsern (noch) nicht unterstützt wird (Stand 2001-08). 

TDG
Das Teledienstegesetz gilt für Angebote im Bereich der Individualkommunikation, und damit für die meisten Websites.
Siehe auch EGG und MDStV.

TDMA
Steht für Time Division Multiple Access (Zeitmultiplex). 
Übertragungsverfahren, bei dem jedem Benutzer eine bestimmte Zeit (Zeitfenster) zur Übertragung seiner Daten zur Verfügung gestellt wird. 
Vergleiche auch CDMA, FDMA und W-CDMA.

TeamViewerTeamViewer
Mit dem TeamViewer können Sie über das Internet eine Verbindung zu einem beliebigen PC aufbauen und diesen Computer fernsteuern, als würde man direkt davor sitzen.
TeamViewer kann unter Windows Vista oder Windows 7 als Ersatz von Microsoft NetMeeting verwendet werden, das nur bis Windows XP als Komponente des Betriebssystems ausgeliefert wurde.
TeamViewer funktioniert aber auch über Firewalls hinweg und man muss auch keine IP-Adressen der beteiligten Rechner kennen.
Für Privatnutzer ist TeamViewer kostenlos.
Ein Muss für alle, die schon einmal verzweifelt sind, am Telefon einem PC-Unerfahrenen zu erklären was er eingeben und klicken muss!
Download unter http://teamviewer.com/ (Stand 2013-07)

Tebi
Vorsilbe (nach IEC) für 240 also 1 099 511 627 776. Ein Tebi-Byte sind also 1 099 511 627 776 Bytes. Diese Bezeichnung ist genauer als die bisher übliche, weil mit der metrischen Vorsilbe "Tera" ein Tera-Byte (TB) eigentlich 1.000.000.000.000 Bytes sein müssten. Siehe auch Gibi, Kibi, Mebi

Tech-c
technische Kontaktperson einer Domain. Details siehe unter Domain

Teergrube
Geraten Massen-E-Mails eines Spammers in eine "Teergrube", kommen sie hier nur mühsam wieder raus (wie im richtigen Leben!). Damit soll der Spammer zermürbt werden, denn die Anzahl der übermittelten E-Mails sinkt dann rapide. 
Allerdings kann nur ein Administror eines Internet Service Providers ( ISP) über IP-Nummern bekannter Massenmailer dafür sorgen, dass deren Mailübertragung ausgebremst wird. 
Diesmal scheint sich im englischen, mangels eines eigenen Wortes, ausnahmsweise mal ein deutscher Begriff durchzusetzen: "to teergrube someone", "teergrubing Spam-Mails coming from ...". Wer es nicht glaubt, möge dies mit Hilfe einer Suchmaschine überprüfen. 
Siehe auch Spam und UBE

Telearbeit
Für zahlreiche Tätigkeiten kann der Arbeitsplatz an einen anderen Ort, z.B. nach Hause verlagert werden. Das kann dann so aussehen:
Sie rufen die Firma an, die Sie zurückruft und eine Verbindung (in der Regel über ISDN) mit dem heimischen Computer aufbaut. Von Zuhause aus können Sie dann auf Datenbestände der Firma zurückgreifen. Telefon- und Faxdienste, E-Mail, Videokonferenzen etc. sind möglich.

Telebanking
Erledigung von Bankgeschäften vom Büro oder von zu Hause mit Hilfe des PCs über Internet, Bildschirmtext oder anderer Online-Verbindungen. Kontoauskunft, Überweisungen, Aktiengeschäfte und Übertragung von Daten mit den Lohn- und Gehaltszahlungen sind möglich. 
Ein Großteil der Banken kann mit einem T-Online-Anschluss über besonders geschützte Leitungen mit entsprechender Software erreicht werden. Mittlerweile bieten mehr und mehr Banken Telebanking über einen Internetzugang an. Um das "Mithören" bzw. die Manipulation der Daten zu verhindern, wird der Datenverkehr mit der Bank verschlüsselt. Browser von Netscape oder Microsoft können hierzu ab der Version 3.0 eingesetzt werden. Siehe auch Kurs-Seite "Homebanking/Onlinebanking" und "E-Business / E-Commerce ". 

Telecommuting
Englisch für "Telearbeit ". 

Telekommunikation
Sammelbegriff für alle Formen der Kommunikation zwischen Menschen und/oder Geräten mit Hilfe nachrichtentechnischer Übertragungsverfahren. 

Telekonsultation
Für bestimmte Dienstleistungen ist eine Beratung via Videokonferenz sinnvoll. Zeit und Reisekosten lassen sich einsparen. 

Telelearning
Im Gegensatz zum Präsenzstudium (wo man vor Ort sein muss) ermöglich das Telelearning das "Lernen aus der Ferne". Im Zeitalter vor dem Internet gab es mit dem "Telekolleg" schon die Vorstufe dazu. Es konnten aber nur zu bestimmten Zeiten festgelegte Inhalte im Fernsehen gesendet werden. Mit dem Internet erweiterten sich die Möglichkeit um ein Vielfaches. Interaktive und multimediale Lernprogramme und Weiterbildungsangebote sind möglich, die online abgerufen werden können.
Wie aus einem Baukasten kann man für seine persönliche Weiterbildung bedarfsgerecht Unterrichtseinheiten, Trainings und Studiengänge auswählen. Dies rund um die Uhr und zu Zeiten, die in den persönlichen Terminplan passen. Auch webbasierte Gruppenarbeiten mit anderen Schülern/Studenten sind möglich, was den Lernerfolg und auch den Spaß am Lernen erhöht. Nur zu Abschlussprüfungen muss man sich an einem Studienstandort einfinden.
Hier ein Beispiel von WINGS, einer Tochter der Hochschule Wismar für Onlinestudium bzw. Fernstudium.
Logo WINGS
Ein Fernstudium bietet sich optimal für Berufspraktiker an. So kann ein Abteilungsleiter als Führungskraft weiterhin für seinen Arbeitgeber tätig sein und sich "nebenbei" mit einem Lehrgang "Fernstudium Business Coaching" weitere Qualifikationen aneignen.
Internetadresse: https://www.wings.hs-wismar.de/ (Stand 2017-02). 

Telefonieren
Mit Mikrophon, Soundkarte und Software (schaun Sie mal bei Microsoft oder Netscape rein !) wird der Computer zur preiswerten Telefonanlage.
Das Modem wählt nur den Knoten des örtlichen Providers oder Online-Dienstes an. Den Rest der Strecke nehmen die Sprachdaten kostenlos durch das Internet. Mit guten Providern und einer guten Leitung können Sie zum Ortstarif mit einem Internetteilnehmer weltweit telefonieren.

Teleshopping
Auswahl und Einkauf von Waren direkt von zu Hause mit dem PC (siehe auch Kurs-Seite "E-Shopping im Internet" und "E-Business / E-Commerce") oder einem TV-Gerät mit Set-Top-Box. Siehe auch Interaktives Fernsehen

Teleworking
siehe Telearbeit

Telnet
Telnet stellt quasi einen Terminal-Emulator zur Verfügung, mit dem es möglich ist, sich auf beliebige Rechner des Internets einzuloggen und dort zu arbeiten, als säße man an einem Terminal. Dieser älteste Internet-Dienst hat durch WWW-Techniken deutlich an Bedeutung verloren. Ein moderenes Nachfolgeprogramm ist SSH

Terminal
Kombination aus Bildschirm und Tastatur mit Verbindung über Netzwerkleitungen zu einem (Groß)Rechner. 

Text-to-Speech oder auch 
Text2Speech
Bezeichnet die Möglichkeit, einen Text in Sprache umzusetzen. 
Eine solche Sprachsynthese ist gar nicht so einfach, wenn man daran denkt, dass jede Sprache ihre eigenen Regeln hat: Der gleiche Text wird, je nach Sprache, anders ausgesprochen und betont. 
Hier eine Web-Site zum ausprobierenhttp://www.naturalreaders.com/ (Stand 2013-07). 
Tragen Sie selber einen Text ein, der wählen eine Frauen-oder Männerstimme.
Beispiel-Audio-Datei 'willkomm.au': "Willkommen beim WWW-Online-Kurs von Bernd Zimmermann

Textur
Eine Textur ist ein digitales Bild, Muster oder Video, das die Struktur (z.b. Marmor, Holz) einer Oberfläche definiert. Siehe auch VRML

Thin-Client
Bei Thin-Client-Applikationen braucht der PC des Anwenders (Client) im Idealfall nur die Eingaben (Tastatur bzw. Maus) an einen Server weiterzugeben und die Darstellung am Bildschirm zu steuern. Die eigentliche Anwendung läuft auf dem Server. Der PC verkommt zum "dummen" Terminal. Siehe auch Network Computer (NC). 

Thread
Englisch für "Faden". Als Thread bezeichnet man die gesamte Abfolge von Antworten auf einen Newsgroups-Artikel. Diese wird von einigen Newsreadern als Baumstruktur dargestellt. Ein Beispiel finden Sie auf der Kurs-Seite "Newsgroups aufrufen ". 

Throughput
Englisch für "Durchsatz" als Maß für die Leistungsfähigkeit eines Systems. Dies können die Anzahl der Aufträge sein, die in einem bestimmten Zeitraum erledigt werden können oder auch die Anzahl der übertragenen Zeichen pro Sekunde (Bps). 

Thumbnail
Englisch für "Daumennagel". Stark verkleinertes Bild zur Orientierung oder zu Übersichtszwecken. Klicken Sie mal auf folgendes Bild. Der Link führt zur Originalgröße. 
Thumbnail

Thunderbird Logo Thunderbird
... (zu deutsch: Donnervogel) ist ein freies E-Mail-Programm des Mozilla-Projektes und eine gute Alternative zu Outlook von Microsoft.
Kostenloser Download unter: http://www.mozilla.org/de/thunderbird/ (Stand 2013-07)

TIFF
Das Tagged Image File Format ist ein Dateiformat für Rastergrafiken. Verschiedene Formatierungen (Tags) erlauben es Anwendungen, Teile der Grafik zu verarbeiten oder zu ignorieren. Siehe auch GIF, JPEG und PNG

Time to Market
Kurzform auch T2M. Zeit von der Entwicklung bis zur Markteinführung eines Produktes (Hardware, Software oder Dienstleistungen). Diese sollte möglichst kurz sein, denn sonst überlasst man das Geschäft der Konkurrenz, die schneller ist.
Spötter sagen schon "Bei den immer kürzer werdenden Technologiezyklen sind Produkte oft schon beim Auspacken veraltet!"

Timeout
Englisch für "Zeitbegrenzung", um eine bestehende Verbindung zu trennen, wenn keine Aktivität vorliegt (User ist vor dem Rechner eingeschlafen) oder Abbruch nach vergeblichen Versuchen, einen Partnerrechner zu erreichen. Vergleiche auch Inaktivitätstimer

TKP
Der Tausender-KontaktPreis ist der Preis für 1000 Page-Impressions, den der Werbetreibende an den Betreiber einer Web-Site entrichten muss, wo z.B. sein Werbe-Banner oder Werbe-Button geschaltet ist. 

TLA
Englisch für Three Letter Acronym. Viele Begriffe werden mit 3 Buchstaben abgekürzt. Weiß man nicht was sich dahinter verbirgt, ist man kaum in der Lage, Fachzeitschriften zu lesen. Dieses Glossar soll hier Abhilfe zu Internet-Themen bieten. 
Weitere Erklärungen können sie unter http://www.lexikon-der-abkuerzungen.de finden (Stand 2013-07).
Politiker und Marketing-Abteilungen scheinen beim Bilden von neuen Begriffen besonders kreativ zu sein, nach dem Motto: 
"Wenn Du sie nicht überzeugen kannst - dann verwirre sie!" ("When you can't convince them - confuse them"). 
Besuchen Sie mal die Phrasendreschmaschine für Politiker oder Manager unter http://www.alpenland.com/phrasen/ (Stand 2013-07). 

TLD
siehe Toplevel-Domain

ToolsTools
Englisch für "Werkzeuge". Meist kleinere, hilfreiche Programme (auch oft als Utilities bezeichnet), die für ganz bestimmte Aufgaben erstellt wurden. Z.B. Programme, um in Textdateien ein bestimmtes Wort durch ein anders zu ersetzen, um Systeminformationen abzurufen oder um größere Dateien auf Diskettengröße zu zerstückeln etc. 

Toplevel-Domain
Bezeichnung der höchsten Domain im Internet. Die Toplevel-Domain (TLD) ist der rechte äußere Teil einer Internet-Adresse. Z.B. ".de" oder ".com". Die Top-Level-Domain bezieht sich auf den Standort der Namensverwaltung (zur Registrierung) und nicht auf den Standort eines Internet-Servers
Man unterscheidet thematische Domains wie 'com' für kommerziell oder 'mil' für militärisch, 
nTLD = national Top Level Domains oder auch 
ccTLD = country code Top Level D omains sind die zweistelligen Ländercodes nach ISO 3166. Beispiele 'de' für Deutschland, 'fr' für Frankreich. 
gTLD = generic Top Level Domains. Beispiele 'firm' für Firmen, 'rec' für Freizeitthemen. 
Mehr auf Kurs-Seite "URL ". 

Topliste
Auf solchen Seiten werden zu unterschiedlichen Themen Links aufgelistet, die von den Besuchern der Seite bewerten werden können. 
Der Links mit der besten Bewertung wandert so auf den obersten, d.h. besten Platz, auch Rang genannt.
Solche Listen können aber auch manipuliert sein, wenn z.B. die Topliste zu Werbezwecken "missbraucht" wird und ein Anbieter versucht seine Webseite als die beste erscheinen zu lassen, die von angeblich neutralen Bewertern die meisten Punkte bekommen hat.
Eine andere Form der Bewertung ist der Einbau eines Buttons auf einer Seite, der beim Aufruf den Besuch an die Topliste meldet. Auch hier sind Manipulationen möglich.
Als Nebeneffekt bekommen Links in Toplisten bei der Suchmaschine Google eine bessere Bewertung, da Google aus der Anzahl der Verlinkungen auf die Popularität der Seiten schließt. 
Wundern Sie sich nicht, wenn beim Besuch von Toplisten plötzliche automatische neue Seiten oder nervige Werbe-Pop-Ups geöffnet werden, die man mitunter nicht so schnell schließen kann wie sie aufspringen. 

Touch-Screen Touch-Screen
Druckempfindlicher Bildschirm. Computer mit solchen Bildschirmen können mit den Fingerspitzen oder mit einem Stift bedient werden. Der Finger wird zum Mausersatz. Verbreitet sind Touch-Screens z.B. bei Bürger- und Stadtinformationssystemen, Fahrkarten- oder Geld-Automaten, bei denen eine intuitive, leicht verständliche Bedienung erforderlich ist.
Unverzichtbar sind Touch-Screens bei der Bedienung von tastaturlosen PDAs, Smartphones (wie z.B. das iPhone von Apple) oder Tablet-PCs.
Diese sind zudem "Multi-Touch"-fähig und können Gesten erkennen, sofern die Anwendung (App) dies unterstützt. Es werden die Bewegungen mehrerer Finger auf dem Display erkannt:
*Schnelles Wischen über den Bildschirm: zum Seiten Umblättern oder zum schnellen Durchsuchen von Listen (z.B. Kontakte, Telefonnummern)
*2 Finger auseinander bzw. zueinander bewegen: vergrößert (zoomt) oder verkleinert die Web-Seite, ein Bild oder eine Landkarte.
*2 Finger gleichzeitig drehen: z.B. zum Ausrichten eines Stadtplans oder Landkarte.

Tracert
ist ein Hilfsprogrammm, das die Möglichkeit bietet, zu sehen über welchen Weg ein Rechner geroutet, d.h. erreicht wird.
Versuchen Sie mal als Windows-Nutzer während einer Internet-Sitzung im DOS-Modus die Eingabe:
C:\WINDOWS>tracert www.siemens.de
Tracing route to www.siemens.de [146.254.1.5]
over a maximum of 30 hops:
  1   160 ms   152 ms   146 ms  Async2.Erlangen.easynet.de [194.24.209.68]
  2   151 ms   152 ms   148 ms  gw-e0.Erlangen.easynet.de [194.24.209.65]
  3   398 ms   181 ms   246 ms  gw-s0-1.Muenchen.easynet.de [194.24.209.134]
  4   432 ms   223 ms   207 ms  ECRC-RBS.ECRC.DE [193.23.5.81]
  5   443 ms   291 ms   379 ms  FDDI80-RBS2.ECRC.NET [194.59.191.2]
  6   336 ms   330 ms   498 ms  sbs-gw2.ecrc.de [194.59.191.42]
  7   372 ms   327 ms   363 ms  sbs-gw.ECRC.DE [194.59.191.49]
  8   296 ms   466 ms   196 ms  fire1-s1.mch.sni.de [192.35.17.34]
  9   223 ms   388 ms   242 ms  fire2.mch.sni.de [192.35.17.1]
 10   236 ms  274 ms   194 ms  www.siemens.de [146.254.1.5]
Trace complete.
Sie sehen, dass hier über 9 Rechner der Weg zum Zielrechner (www.siemens.de) aufgebaut wird.
In der UNIX-Welt leistet Traceroute ähnliches. 

Traceroute
UNIX -Hilfsprogramm, entspricht dem Programm "Tracert" unter DOS bzw. Windows
 

Traffic
... ist der beim Besuch von Web-Seiten verursachte Daten-Verkehr, den der Web-Hoster bewältigen muss. Denn alle Inhalte müssen über das Internet zum PC desjenigen übertragen werden, der die Web-Seite aufruft. Text-Inhalte sind unkritisch. Multimedia-Dateien können einen Internetrechner und seine Anbindung ans Internet schon eher in die Knie zwingen.
Rechenbeispiel:
100 Bilder einer Hochzeitfeier wurden mit einer relativ hoher Auflösung (durchschnittlich 2 MB pro Bild) auf eine Web-Seite gestellt, dazu 2 Videos mit je 50 MB. Per E-Mail werden die 100 Besucher, Freunde und Bekannte darüber informiert. Wenn jeder von ihnen im Durchschnitt 50 Bilder (100*50*2 MB) und ein Video (100*50 MB) anschaut oder runterlädt müssen 15 GB Daten übertragen werden. Wenn der günstige Tarif  des Web-Hosters nur 5 GB im Monat gestattet, könnte er die Nachforderungen für jedes mehr übertragene MB stellen oder den Kunden bitten im Folgemonat in einen passenden Tarif zu wechseln, der diesen Traffic auch gestattet. Das dürfte dann ein paar Euro mehr im Monat kosten. Siehe auch Transfervolumen

Transfervolumen
Die übermittelte Datenmenge, die über eine Leitung  von oder zu einem Web-Server übertragen wird. Das Transfervolumen kann Bestandteil von Tarifen sein und ist somit Kostenfaktor. Siehe auch Traffic

Transparenz
Mit einigen Grafik-Formaten (GIF, PNG) lassen sich Grafiken oder Bilder transparent darstellen. Ein Beispiel finden auf der Kurs-Seite "Browser-Test". 

Treiber
Ein Programm, das dem Computer mitteilt, wie er mit einem Drucker, einer Maus, einer Soundkarte etc. umgehen soll.
Wenn Sie auf der Suche nach einem passenden Gerätetreiber für Ihren Computer sind, dann finden Sie eventuell bei http://www.treiber.de/ (Stand 2013-07) einen Link zu den Download-Seiten des gewünschten Herstellers. 

Trialware
Kunstwort aus trial (englisch für "Versuch" bzw. "Probe") und Software. Software, die man vor dem Kauf erst einmal testen kann (Try&Buy-Prinzip). 
Auch bei Shareware handelt es sich häufig um Trialversionen. 

Trillian
Trillian ist ein Instant-Messenger (IM) für alle. Das mehrfach ausgezeichnete englischsprachige Multifunktionsprogramm ist kompatibel zu den IM-Clients von AIM, ICQ, MSN-Messanger und Yahoo
Man kann also mit anderen im Internet kommunizieren unabhängig von deren IM-Client-Software.
Außerdem erlaubt es auch die Teilnahme an IRC-Chats.
Internetadresse: http://www.trillian.im/ (Stand 2013-07) 

Triple-Play
... ist ein Marketingbegriff von Internet-Providern bzw. Telekommunikations-Anbietern, die über eine Leitung Internet, Telefonie (VoIP) und Fernsehen (IP-TV) anbieten. Dies ist über leistungsstarke Breitbandanschlüsse (DSL, VDSL) möglich.

Trojanisches-Pferd
Ein Programm, das anderes (oder mehr) tut, als es vorgibt. So könnte z.B. ein als nützliches Tool getarntes Programm wichtige Daten (Benutzerkennung, E-Mail, Passwörter etc.) ausspähen oder ändern. Unbemerkt vom Anwender können solche Daten über das Internet an den Späher versendet werden. 
Vergleiche auch Dropper, siehe auch Kurs-Seite "Schutz vor Viren". 

Troubleshooting
Modewort für das Lösen (Zerschießen) von Problemen. Das Problem wird von mehreren Seiten beleuchtet und hinterfragt (trifft zu/trifft nicht zu). Über Effekte, Fehler(meldungen) wird nach möglichen Ursachen gefahndet. Notrufnummern (Hotlines), als Service der Soft- und Hardwarehersteller, sind oft von Aushilfen besetzt, nicht erreichbar oder kosten etwas. 

TrueColor
Grafikdateien oder Bildschirmanzeigen mit einer Farbtiefe von 256x256x256 Farben (für die Grundfarben Rot, Grün und Blau, d.h. RGB) pro Bildpunkt. Vergleiche auch HiColor und Video-RAM.

TrueTypeFont
Von Adobe entwickelte Technik, um Schriften (Fonts) als Vektor-Format zu definieren bzw. zu speichern. Solche Fonts sind skalierbar, d.h. Sie können auf eine beliebige Größe eingestellt werden. Unter Windows erkennt man solche Font-Dateien am Dateityp".TTF". Vergleiche auch Type1.
Auch auf Internetseiten werden TrueTypeFonts unterstützt, sofern das Betriebssystem des Web-Seiten-Autors und das des Lesers diese Fonts installiert hat. Ansonsten werden ähnliche oder die eingestellten Standardfonts verwendet: 
TrueTypeFont: Arial
TrueTypeFont: Windsor
TrueTypeFont: Brush Script MT
TrueTypeFont: Britannic Bold
Unter http://www.fontspace.com/ (Stand 2015-11).

TTF
Siehe unter TrueTypeFont

TTL
Time To Live. Erklärung siehe unter "Ping". 

TTP
Trusted Third Party (oder auch TC für Trust Center). Einer solchen "dritten Partei" vertrauen (engl. "to trust") zwei Geschäftspartner beim E-Business oder Sender und Empfänger von verschlüsselten E-Mails. Diese Dritte Instanz bestätigt die Identität des Geschäftspartners bzw. als "Certification Authority" (CA) den Schlüssel. 
Je nach Gesetzeslage kann eine solche Zertifizierungsstelle gezwungen werden, die Identität bzw. den "Nachschlüssel" auch ohne Einwilligung des Betroffenen herauszugeben. 

Tunneling
Ein Verfahren, bei dem Datenpakete des einen Protokolls mit Hilfe eines anderen Protokolls übertragen werden. 
Mit dieser Methode lassen sich z.B. Firmen- Intranets verschiedener Standorte über das Internetverbinden. Dies kann billiger sein, als eigene Leitungen bzw. Mietleitungen zu nutzen. Durch Verschlüsselung der Daten ist eine Abhörsicherheit gewährleistet. 

TV
Fernsehen, Internet, Fax und Telefon werden in naher Zukunft mit dem Computer verschmelzen. Noch scheitert die Übertragung der bewegten Bilder an zu geringen Leitungskapazitäten. Digitale Übertragungswege wie ISDN oder Breitbandnetze und neue Kompressionsverfahren versprechen zukünftig Abhilfe.

TWAIN
Das Tool Without An Interesting Name [ ;-) ] ist eine Softwareschnittstelle, mit der Bild- oder Videodaten von externen Geräten in Programme importiert werden können, ohne dass das Programm verlassen werden muss. So kann z.B. eine Bildverarbeitungsoftware mit Scanner oder digitaler Kamera kommunizieren. 

Tweet
So wird eine Nachricht im sozialen Netzwerk Twitter genannt.

Twitter Logo twitter
Twitter ist ein internationales Soziales Netzwerk. Der Name leitet sich vom englischen "to tweet" = "zwitschern" ab.
Ein registrierter Benutzer kann kurze Textnachrichten ("Tweets") mit maximal 140 Zeichen an andere Benutzer senden, die ihn als "Follower" abonniert haben. Früher pfiffen es die Spatzen den Dächern, heute ist es der "Twitterer", der seine Beiträge (auch Updates genannt) durchs Internet jagt. Deshalb auch das Motto bei Twitter: "Teile mit anderen und entdecke, was gerade passiert, überall auf der Welt." So kann ein Künstler per Twitter seine Fans ohne viel Aufwand auf dem Laufenden halten.
Aber auch Lieschen Müller kann ihren Freunden mitteilen, was sie gerade Aufregendes macht.
Durch Twitter wurden aber schon mehrfach Informationen über Wahlergebnisse vorzeitig verbreitet.
In einigen Ländern kann man seine Beitrage statt im Internet auch über SMS an Twitter senden, die dann weitergeleitet werden.
Internetadresse: http://twitter.com/ (Stand 2013-07)

Type1
Bezeichnung für PostScript-kompatible Fonts, die u. a. auf beliebige Größen skaliert werden können. 
Ähnliches leisten auch TrueTypeFonts unter Windows, die aber professionellen Anforderungen nicht immer genügen. 


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