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Glossar W Stand: 2014-09-11

W-CDMA
Wideband CDMA (CDMA = Code Division Multiple Access) ist eine High-Speed-Datenfunktechnik wie sie in Europa für den UMTS-Standard verwendet wird. 
Zur Übertragung wird in ein großer Frequenzbereich (daher "Wideband") verwendet, damit für eine Vielzahl von Anwendern auch hohe Übertragungstraten erreicht werden können. 
Vergleiche auch CDMA, FDMA und TDMA

W-LAN
Steht für Wireless-LAN (Wireless Local Area Network), einer drahtlose Netzwerklösung. PC, Netzwerk-Rechner, Drucker und andere Peripheriegeräte können mit einer Datenfunk-Steckkarte ausgerüstet werden. Die aufwendige Verkabelung aller Komponenten kann entfallen. Siehe auch Bluetooth.

W3C W3C-Logo
Das World Wide Web Consortium (die 3 'W' werden als W3 gekürzelt) koordiniert die Entwicklung des WWW und die Standardisierung von HTML
Internetadresse: http://www.w3.org/ (Stand 2013-09).

WAIS
Wide Area Information Server Protokoll>ist ein Datenbanksystem zum Auffinden von Internet-Resourcen. (Das "S" wird auch schon mal mit System oder Search übersetzt). Indizierte Datensammlungen werden nach Wörtern oder Sätzen durchsucht. Auf Fundstellen wird dann verwiesen. Viele WWW-Browser, darunter NCSA-Mosaic und Netscape, können auch mit WAIS-Diensten umgehen.

WAN
Wide Area Network: Meist über serielle Verbindungen arbeitendes Netzwerk, bei dem die Netzgeräte über große Entfernungen verteilt sind. So lassen sich mehrere LANs zu einem WAN verbinden. 

WAP
Das Wireless Application Protocol definiert einen Standard für die Bereitstellung von Internet-basierten Informationen und Diensten für Mobilfunkendgeräte. Damit konnten frühere Mobilfunkgeräte optimiert auf Internet-Inhalte zugreifen.
Seitdem es Smartphones gibt, ist dieser Dienst in Vergessenheit geraten.

WAP-Gateway
Ein WAP-Gateway ermöglichte es früheren Handys auch auf Internet-Inhalte zugreifen zu können. 
Dazu wurden die Web-Seiten vom HTML-Format in das WML-Format übersetzt. Bilder wurden dabei herausgefiltert, weil diese nur bedingt dargestellt (siehe auch WBMP) werden konnten. So wurde die Datenmenge erheblich reduziert, da alte GSM-Handys mit einer deutlich geringeren Übertragungsgeschwindigkeit arbeiteten als ein "normales Telefon".
Seitdem es Smartphones gibt, braucht man keine WAP-Gateway mehr.

War-Driving
Früher haben Hacker alle Nummern einer Firma durchgeklingelt, um eine Einwahl über ein Modem zu finden. Man nannte dies "War-Dialing".
Heute fährt man mit Laptop im Auto durch die Gegend und versucht offene bzw. ungeschützte Funknetzwerke (W-LAN) ausfindig zu machen, die es bereits in vielen Haushalten gibt, um alle PCs im Haus zu vernetzen. Man nennt es "War-Driving". So ist es relativ leicht über ein solches Netz eine Internetverbindung zu bekommen, oder sogar auf die Dateien zugreifen zu können.

Warez
Durch ein angehängtes "z" werden Raubkopien und andere illegale Software gekennzeichnet, die im Internet auf zahlreichen Servern zum Download angeboten wird. Dass Software-Piraterie strafbar ist, dürfte bekannt sein!
Beispiele sind:
* Appz: Software ("App" von Applikationen) 
* Crackz: "geknackte" Programme ohne Kopierschutz, bzw. um den Kopierschutz zu  "knacken" 
* Fontz: Fonts (Schriften)
* Hackz: verschiedene Hackertools und Anleitungen 
* MP3z: Musiktracks, die von namhaften Künstlern und Bands ohne deren Erlaubnis von CDs "gegrabbt" wurden
* Serialz: Freischaltungscodes und Passwörter von Programmen 
* Warez: allgemeiner Überbegriff

Watchdog
Englisch  für "Wachhund". Dies kann auch eine technische Einrichtung (Soft- oder Hardware-Lösung) sein, die Alarm schlägt, wenn ein bestimmtes Ereignis passiert. 
Fällt z.B. ein Server aus, erfolgt eine Warnung- bzw. Entwarnungsmitteilung per E-Mail oder SMS

WAV oder WAVE
Dateityp einer Audio-Datei. Beispiel-Datei: beammeup.wav
Zum Abspielen ist ein Plug-In erforderlich. Siehe Kurs-Seite "Plug-In Test".

WBMP NDR-Logo
Wireless Bitmap. "Handygerechtes" Schwarz/Weiss Bitmap-Grafikformat für WML-Seiten von WAP-Angeboten im Internet. 
Seitdem es Smartphones gibt, braucht man solche Grafikformate nicht mehr.

WBT
steht für Web-Based-Training, also Training bzw. Lernen mit Hilfe von Internettechniken. Ein Beispiel hierfür ist dieser Kurs. 
Excel Online Excel-Kurs: http://www.excel-training.de/ (Stand 2013-09),
Online Word-Kurs: http://www.remmler.de/Wordkurs/index.html (Stand 2013-09),
PaintShop-Logo Bildbearbeitung mit Paintshop Pro: http://www.psd-tutorials.de/tutorials/2d/corel-paintshop-pro (Stand 2013-09)
Siehe auch CBT

WDA
Als Wireless Digital Assistant wird ein Personal Digital Assistant (PDA, Rechner im "Hosentaschenformat") bezeichnet, wenn er drahtlos (Wireless LAN oder Bluetooth) mit anderen PCs, Druckern, dem Netz oder mit einem Internetzugang kommunizieren kann.

Web
Sprich "wepp". Siehe unter World Wide Web.

Web 2.0
steht für die "2. Version" des Internets. Dies erinnert an ein Update einer Software von Version 1 auf die bessere Version 2.
Gemeint ist hier eine neue Qualität des World Wide Webs (WWW). Um es etwas zu übertreiben:
In der "alten Version" des WWW musste man damit leben was man vorgesetzt bekam. Mit der "neuen Version" hat man die Möglichkeit selber Inhalte mit relativ einfachen Mitteln zu schaffen (siehe User Generated Content (UGC)).

Webagentur
... ein Unternehmen, dass für andere Firmen Dienstleistungen rund ums Web bietet.
Angefangen bei der Beratung, Design und Planung des Internetauftritts bis zur Erstellung, Pflege und Hosting der Web-Seiten.
Außerdem Suchmaschinenoptimierung (SEO), Schalten von Anzeigen (z.B. Google AdWords), Verwaltung von Mail-Accounts oder den Betrieb und Administration eines Online-Shops.
Wegen der Vielseitigkeit auch öfters als "Fullservice-Agentur" bezeichnet.

Web-Application
ist eine Anwendung bzw. ein Programm im Internet bzw. Intranet.
Ein Beispiel wäre das Grafikprogramm Picnik, zu finden unter http://www.picnik.com/ (Stand 2011-07).
Solche Programme können ohne Installation direkt online gestartet werden. Auch eigene Dateien (im Beispiel also Bilddateien) können "hochgeladen" (Upload) werden. Das fertig bearbeitete Bild wird dann wieder auf die eigene Festplatte heruntergeladen (Download). 
Besonders interessant sind solche Anwendungen für multinationale Unternehmen oder Außendienstmitarbeiter. Man braucht nur einen Browser und eine Online-Verbindung um beispielsweise das Konzern-Telefonverzeichnis weltweit aufzurufen, den Lagerbestand abzufragen oder Bestellungen zu tätigen. Das kostenintensive Verteilen von Programmen und Daten, das Installieren und das Updaten entfällt. 

Web-Bugs
Winziges, meist unsichtbares Bild auf einer Web-Seite als Mittel zur Reichweitenmessungen (Besucherstatislik auf Web-Seiten, Lesebestätigung von Werbe-E-Mails).
Solche Auswertungen werden meist von spezialisierten Firmen als Dienstleistung angeboten. Mehr auf Kurs-Seite "Sicherheits-Checkliste".

Web-Cam
siehe unter Live-Cam

Web-Filter
Um Kinder vor nicht jugendfreien Inhalten zu schützen, damit Mitarbeiter "bei der Sache bleiben" oder um sicherheitsgefährdende Web-Seiten zu sperren können Softwarefilter installiert werden. Diese prüften alle Aufrufe von Internet-Adressen der Anwender (User). Zusammen mit dem Proxy- bzw. Firewall-Server werden die Aufrufe mit einer Liste verglichen. Wurde hier ein "Sperrvermerk" eingetragen, erhält der Anwender keinen Zugriff, dafür eine Rückmeldung:
Z.B. "Die angeforderte Seite ist für Ihre Arbeit nicht relevant!", wenn einer versucht http://www.playboy.de/ (Stand 2013-09) aufzurufen.
Siehe auch Kurs-Seiten unter "Jugendschutz".

Web-Index
Ein WWW-Internetverzeichnis (auch Verzeichnis oder einfach nur Index genannt) katalogisiert die Inhalte des WWW. Ein bekannter Index ist z.B. Yahoo!. Siehe auch Kurs-Seite "Suche allgemein". 

Web-Napping 
Kunstwort aus "web" (englisch für "Netz", hier ist das WWW gemeint) und "kidnap" (englisch für "entführen"). Der Versuch, mit verlinkten Logos und Bannern die Aufmerksamkeit des Surfenden zu wecken, um ihn auf die eigenen Web-Seite zu "entführen". Diese Form der Werbung findet man auf vielen Web-Seiten, vor allem solchen, die sich aus Werbeeinnahmen finanzieren. Auch diese Kurs-seite hat im Kopf solche Links.

Web-Publishing
Gemeint ist das Bereitstellen von Inhalten und Informationen im WWW, nicht zu verwechseln mit "Webdesign".

Web-Publishing-Tool 
Programm-Paket zur Erstellung und Verwaltung von Web-Sites. Sie sollten alles das zu bieten, was sich ein Webdesigner bzw. Web-Publisher wünscht. Sie bieten (je nach Umfang) z.B. einen (WYSIWYG)-HTML-Editor, Werkzeuge zur Grafikbearbeitung und -Konvertierung, zur Erstellung von Animationen, Script-Editoren, Debugger zur Fehlersuche, Möglichkeiten zur Datenbank-Einbindung etc. 

Web-Rating
Bewertungssystem, um Besucher von Web-Seiten zu zählen. Eine Art "Einschaltquoten"-Ermittlung im Internet.
Siehe auch  AdClick, AdView, Hit, PageView, Visit

Web-Ring
Zusammenschluss von Web-Sites mit gleichem Thema oder gleicher Zielsetzung. Für den Surfer ist ein solcher Ring ein guter Einstieg, weil er auf ein umfangreiches Angebot stößt. Die einzelnen Anbieter verbessern damit ihre "Sichtbarkeit" im Web. 
Ein deutscher Webring: http://www.gedichteseite.net/
Ein internationaler Webring: http://www.webring.org/ (Stand 2013-09).

Web-Seite
Eine in HTML kodierte Datei, die mit einem Browser via HTTP geladen und angezeigt werden kann. 

Web-Site
Schwer zu übersetzender Begriff, grob: "Platz, Stelle, Standort", aber nicht zu verwechseln mit "Seite". 
Informationsangebot im WWW eines Anbieters (Firma, Organisation, Uni, Verein, Privatmann/frau usw.) bestehend aus einer oder auch einer Vielzahl von Web-Seiten, d.h. HTML-Dokumenten. Wird auch Web-Präsenz oder Internet-Präsenz genannt. Die Startseite wird als Homepage bezeichnet. 
Es können sich auch mehrere Sites auf einem Server befinden, z.B. mehrere lokale Firmen auf dem Server einer Werbeagentur. 

Web-Server
Ein Server, der Web-Seiten auf Anforderung via HTTP zu einem HTML-Browser überträgt. 

Web-Spoofing
"spoofing" englisch für Manipulation. Möglichkeit, eine beliebige URL im Adress-Fenster des Browsers erscheinen zu lassen.
Stellen Sie sich vor, ein Witzbold fälscht eine Microsoft-Seite und behauptet, dass Microsoft sein Office-Paket für private Nutzer freigibt. Damit dies auch jeder glaubt, mogelt er eine Adresse mit "http://www.microsoft.com/.../ " ins Adress-Fenster des Browsers.
So könnte man auch an Kreditkartendaten von ahnungslosen Surfern kommen, die auf eine gefälschte Web-Seite gelockt wurden. 
Diese Möglichkeit wurde sowohl in Browser-Versionen von Netscape als auch von Microsoft als Sicherheitslücke festgestellt. 
Siehe auch Forging und Kurs-Seite "Sicherheits-Checkliste". Vergleiche auch "Address Spoofing".

Web-to-Mail oder auch 
Web2Mail
Inhalte von Web-Seiten werden als E-Mail verschickt. So können auch diejenigen das WWW nutzen, die nur einen E-Mail-Zugang zum Internet besitzen. Z.B. ein User, der sich nur in einem Intranet bewegen kann, nicht aber ins Internet gelangt. Siehe Beispiel auf Kurs-Seite "Was ist im Internet alles möglich?". 
T-Online Kunden können ihre Mails weltweit über ein WebMail-System unter https://email.t-online.de/ (Stand 2011-08) lesen.
Man sollte allerdings seine Zugangsdaten in Kopf haben, wenn man z.B. im Urlaub seine E-Mails abrufen will.

Web-to-Phone oder auch 
Web2Phone
Telefonieren zwischen einem Rechner (Internet-PC mit Soundkarte, Mikrofon und passender Software) mit einem "normalen" Telefon. Siehe Kurs-Seite "Telefonieren über das Internet", vergleiche PC-to-PC und Phone-to-Phone

WebBots
WebBots (Roboter für Web-Seiten) können beim Arbeiten mit Microsoft Frontpage als eine Art Platzhalter auf Web-Seiten eingebunden werden. Sie liefern dann bestimmte Funktionen wie z.B. Kopf- und Fußzeile, Datum, Navigationsleisten, Menübäume, Newsticker etc. Werden diese WebBot-Funktionen geändert, wirken sie sich direkt auf die Web-Seite aus, ohne dass diese selbst geändert werden muss. Das Ganze funktioniert aber nur auf Microsoft-Servern.
Webcamer
In einem Pariser Einkaufszentrum durchstreiften sogenannte Webcamer auf Inline-Skatern, bewaffnet mit Handy, Notebook und einer am Arm angebrachten Digital-Kamera. Sie sollten Besuchern der Web-Site beim elektronischen Shopping helfen und beispielsweise die gewünschte Ware vor die Kamera halten, bevor sie endgültig im "Einkaufskorb" landeten. Das Angebot wurde eingestellt.
WebChat
Für einen WebChat reicht zum Chatten ein üblicher Browser, d.h. es ist keine spezielle Client-Software nötig.
Siehe auch IRC und Kurs-Seite "Chat".

Webdesign
Erstellung und Konzeption nicht nur einzelner Web-Seiten, sondern ganzer Internet-Auftritte von Firmen, Organisationen oder Privatpersonen. 
Ein Webdesigner ist verantwortlich für die grafische Gestaltung und die Navigation solcher interaktiven Inhalte. 
Er sollte kreativ sein, Erfahrung mit Grafikprogrammen und HTML-Editoren haben, Scriptsprachen wie JavaScript, VBScript sowie die Funktionsweise des Internets kennen.
Sollen Online-Shops (E-Shops) oder Online-Foren eingebunden werden, sind zudem Datenbankkenntnisse nötig.
Außerdem verlangt das schnellebige World-Wide-Web ein gewisses Gespür für die Trends.

Webhosting
Ein Webhoster ist ein Internet Service Provider (ISP), auf dessen Servern man seine Domain, Webseiten oder sogar Online-Shops unterbringen kann.
Je nach Anspruch, Umfang, Verfügbarbeit und weiteren Leistungs- und Serviceangeboten richten sich die Preise.
Günstiger Webspace findet sich beispielsweise unter: http://www.domain-hosting.de/ (Stand 2014-06)

Webidiot Webidioten
werden Surfer genannt, welche scheinbar nichts anderes zu tun haben, als das Internet mit Ihrem sinnlosen, beleidigenden Geschwafel zu verdrecken. Sie nerven Chatter durch Beleidigungen und perverse Bemerkungen, sie bombardieren Gästebücher, allgemein gesagt: Sie hemmen den Spaß am Medium Internet!

Webinar
... ist ein Kunstwort zusammengesetzt aus "Web" und "Seminar".
Gemeint ist ein Seminar, das man über das Internet besuchen kann. Ein solches Seminar findet "live" statt, d.h. man muss auch hier pünktlich sein. Man muss aber nicht anreisen. Die Teilnehmer können den oder die Referenten hören und sehen, die sich "irgendwo" auf der Welt befinden können.
Dazu können in weiteren Fenstern Präsentationen, Tafelbilder oder andere Videobilder z.B. von Versuchen gezeigt werden.
Teilnehmer können mit den Referenten kommunizieren. Dies kann per Chat, Ton- oder Videoübertragung geschehen. Seminarinhalte oder Zusatzinformationen können zudem als Download zur Verfügung gestellt werden.
Es muss ja nicht unbedingt ein Seminar sein. Mit derselben Technik kann man auch Interviews, Konferenzen, Produktpräsentationen, Aktionärsversammlungen, Treffen weltweit verteilter Mitarbeiter usw. realisieren.

Weblog
Kunstwort zusammengesetzt aus Web und Log (für Logbuch). Eine Kurzform von Weblog ist Blog
Auf solchen Web-Seiten können ein oder mehrere Autoren Beiträge veröffentlichen. Es ist eine Mischung zwischen Tagebuch und einem Internet-Gästebuch.
Neues wird immer oben auf der Seite eingefügt und "schiebt" ältere Beiträge nach hinten. Eingaben sind online möglich. HTML-Kenntnisse sind nicht nötig. 
Weblogs eingeben nennt man "blogging". Der dies tut ist ein "Blogger". Für Weblogs muss serverseitig eine Software installiert sein. 
Mit Weblogs lassen sich z.B. themenbezogene Online-Foren oder Know-How-Tauschbörsen realisieren. 
Beispiele finden sich unter http://www.blogger.de/ oder http://www.blogger.com (Stand 2013-09). 
Vergleiche auch Wiki.

WebMail
siehe unter Web2Mail.

Webmaster
Derjenige, der für die technische Pflege, Überwachung und den laufenden (ununterbrochenen) Betrieb eines Web-Servers verantwortlich ist. 

WebMercial
Kunstwort bestehend aus Web und commercial, also eine Form der Werbung im Web, z.b. durch eine Art Videoclip oder Animation. WebMercials sollen laut Anbieter das Surfen auf "angenehme" Weise unterbrechen. Allerdings ist hierfür ein Shockwave-Plug-In zum Abspielen von Flash-Dateien erforderlich. 
Beispiele gibt es bei YouTube reichlich: http://www.youtube.com/results?search_query=WebMercial&aq=f (Stand 2013-09)

Webmistress
Weiblicher Webmaster (Gleichberechtigung muss sein !). 

Website-Icon
Ist die Bezeichnung von Netscape für das, was beim Microsoft-Browser Favicon heißt.

WebTV
Bezeichnung für ein Gerät, das einen üblichen Fernseher als Ausgabemedium für Web-Seiten nutzt. Über ein Modem wird die Verbindung zum Internet hergestellt. Die Steuerung erfolgt mit einer speziellen Fernbedienung. 
Testen Sie selber den Vorher/Nachher-Effekt auf Web-Seiten mit massiver Werbung.

Was dem Surfer recht ist, ist für Betreiber von Web-Seiten ein Ärgernis:
Surfer Anbieter von Web-Seiten mit Werbung
entfernt bestimmte Art von Werbung Gefährdung von Seiten mit kostenlosen Angeboten (z.B. Suchmaschinen, kostenloser Webspace), weil sie durch Werbung finanziert werden. 
nervige Pop-Up-Fenster können ausgefiltert werden Seiteninhalte werden manipuliert
Webseiten werden schneller geladen
geringere Online-Kosten
das Netz wird entlastet

wer-kennt-wen

Whistleblower
Jemand der sein internes Wissen publik macht, um z.B. auf Missstände oder kriminelle Machenschaften aufmerksam zu machen. Der Begriff kommt dem deutschen "verpfeifen" sehr nahe. Dies passiert oft in Politik, Wirtschaft und kriminellen Kreisen. Grund kann ein schlechtes Gewissen sein oder auch der Vorsatz einen Konkurrenten aus dem Weg zu räumen.
Bekannte Whistleblower sind:
Julian Assange, der über die Enthüllungs-Plattform WikiLeaks vertrauliche US-Geheimdokumente und Videos veröffentlichte, die er von
Bradley Manning, einem IT-Spezialisten und ehemaligem Angehörigen der US-Streitkräfte bekommen hatte.
Edward Snowden, der als NSA-Mitarbeiter 2013 Geheimdokumente über das PRISM-Programm zur Überwachung der weltweiten Internetkommunikation veröffentlichte.

WhatsApp 
... ist eine kostenlose plattformübergreifende Nachrichten-App für mobile Geräte.
Erhältlich für Android-, Blackberry-, iPhone-, Nokia- und Windows-Smartphone. Man kann damit Nachrichten auszutauschen ohne dafür SMS-Gebühren zahlen zu müssen.
Die Kosten zur Übermittlung der Nachrichten werden über den Datentarif abgerechnet, wie er auch für Emails das oder Surfen im Internet anfällt.
Internetadresse: http://www.whatsapp.com/ (Stand 2013-10)

White-Pages
White Pages sind Datenbanken mit Benutzer-Informationen wie Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefon- und Faxnummer etc.
Diese Informationen werden über Programme wie WHOIS gesammelt. In Europa hat man aus Gründen des Datenschutzes eine andere Einstellung als beispielsweise in den USA. 

Whiteboard
Auf einem "Weißen Brett" können bei Konferenz-Programmen gemeinsame Skizzen erstellt werden. Siehe Kurs-Seite "Konferenzen über das Internet".

Whitelist
Um einen Spam-Filter einzurichten erstellt man eine "Weiße Liste" der jenigen, von denen man E-Mails empfangen möchte. Das Gegenteil wäre die Blacklist. Siehe auch Kurs-Seite "Spam-Mails". 

Whitepaper
Englisch für "Weißbuch". Sie enthalten Sammlungen von Argumenten, Analysen, Trends, Forschungsergebnissen, Vorschlägen oder Vorgehensweisen zu bestimmten Themenbereichen.
Weißbücher kennt man aus der Politik "Weißbuch der Europäischen Kommission" aber auch aus dem IT-Umfeld "Absatzsteigerung durch Online-Shops" und anderen Fachgebieten.
Sie werden auch im Marketing eingesetzt, um die Zielgruppe der "Entscheider" möglichst neutral zu informieren.
Daher muss auf Werbesprache verzichtet werden, denn sonst würde ein Weißbuch als verkappte Werbebroschüre unglaubwürdig!

WHOIS
Der WHOIS-Dienst (englisch für "Wer ist") ermöglicht die Recherche nach Benutzer- und Rechnernamen im Internet, wobei nur innerhalb einer Domain (auf die der WHOIS-Server Zugriff hat) gesucht werden kann. 
Beispiel: Whois-Domainabfrage bei Denichttp://www.denic.de/ (Stand 2013-09).
Hier können Sie abfragen "Wem gehört welche deutsche Domain (.de)?"
Vergleiche auch Yellow-Pages.

WiFi
Wireless Fidelity ist ein Standard nach IEEE 802.11b für die drahtlose Datenübertragung in Funknetzen (W-LAN) mit einer Übertragungsrate bis zu 11 Megabit pro Sekunde.

Wiki
Der Name "wiki" stammt aus dem hawaiianischen und bedeutet so viel wie "schnell". Wikis sind im WWW frei verfügbare Seitensammlungen, die von den Benutzern nicht nur gelesen, sondern auch online geändert werden können. Damit sind sie offene "Content Management Systeme". Vergleiche auch BLOG bzw. Weblog.
Weiterführende Links:
http://de.wikipedia.org/ 
http://www.wikipedia.org/  (Stand 2013-09)

Logo WikiLeaks WikiLeaks
... ist eine umstrittene Enthüllungs-Plattform im Internet auf der von anonymen Quellen zugespielte geheime Dokumente veröffentlich werden können, die von öffentlichen Interesse sind. Der englische Begriff "leaks" steht für "Lecks" oder "undichte Stellen".
So wurden 2010 über 250.000 geheime Depeschen amerikanischer Botschaften zum Ärger der US-Regierung  über WikiLeaks veröffentlicht. Davor waren es US-Militärdokumente aus Afghanistan und dem Irak.
Darunter auch ein Video, das einen Beschuss von Zivilisten – darunter auch Kinder - aus der Perspektive einer Hubschrauberbesatzung zeigt, unterlegt mit deren hämischen und zynischen Kommentaren.
Internetadresse: http://www.wikileaks.org/, http://www.wikileaks.ch/ oder anderen Mirror-Servern (sofern nicht gerade gestört, Stand 2013-09)

Wildcard
Wildcards sind Platzhalter für Zeichen bzw. Zeichenfolgen. Sie werden z.B. für Dateiselektionen und -operationen eingesetzt. Im Internet unterstützen auch viele Suchmaschinen diese Wildcards.
? steht genau für ein beliebiges Zeichen;
  Beispiel: a?tion  (würde das deutsche 'Aktion' als auch den englischen Begriff 'action' finden),
* (auch Asterisk genannt) steht für eine Zeichenfolge; 
  Beispiel: invest* (würde Wörter wie Investition, Investment, Investor, investieren etc. finden).

WIMAN
WIreless Metropolitan Area Network. Netzwerk für Funkmodems in städtischen Gebieten. Arbeitet im 2,4GHz Bereich und erlaubt eine Übertragungsgeschwindigkeit bis zu 128kBps, also deutlich höher als mit einem Mobiltelefon mit Funkmodem (9,6kBit/s) möglich. Nachteilig ist eine geringere Reichweite und Störanfälligkeit: Die Frequenz liegt im Bereich der "Mikrowellenherdfrequenzen". 

WIN
Vom DFN betriebenes WIssenschaftsNetz. 
 
 
Win-Jam
Der Win-Jam-Player war der vergebliche Versuch (im Sommer 2000) der Firmen Microsoft (Software) und I-Jam Multimedia (Hardware) dem Musik-"Piratenformat" MP3 Paroli zu bieten. 
Er arbeitete wie ein MP3-Player, allerdings unterstützte er nur das Microsoft-eigene Windows-Media-Audio-Format (WMA) für digitale Musik. 

Win-Win
Win-Win Beziehungen (win: englisch für gewinnen), die zum beiderseitigen Vorteil sind.
Zum Beispiel ein kostenloser, durch Werbung finanzierter Service im Internet. 
Der Surfer profitiert vom Angebot und akzeptiert die Werbung. Die Firma macht auf sich aufmerksam und kann so neue Kunden gewinnen. Vergleiche auch Benefitting

WinCim
Windows CompuServe Information Manager. Windows-Client- und Browser-Software für den amerikanischen Online-Dienst CompuServe.

Windows Windows-Logo
Windows ist das wohl meistverbreitete Betriebssystem für PC.
* Windows 95
* Windows 98, Nachfolger von Windows 95
* Windows NT (New Technology) 4.0 ähnelt äusserlich sehr Windows 95. Es wird vor allem in Netzwerken eingesetzt, da es in punkto Datensicherheit der "Massen"-Version Windows 95 bzw. 98 überlegen ist.
* Windows 2000 ist die Nachfolgeversion von Windows NT 4.0
* Windows ME (Millenium Edition), Nachfolger von Windows 98
* Windows CE (Compact Edition) ist eine arbeitsspeicher-schonende Magerversion und wird in PDAs und Palmtops eingesetzt. 
* Windows XP (eXPerience) ist die Zusammenführung beider Produktlinien Windows 9x und Windows NT, d.h. hohe Stabilität und Funktionalität. 
* Windows Vista war der wenig erfolgreiche Versuch eines Nachfolgers für Windows XP
* Windows 7 konnte ab 2009 als Nachfolger für Windows XP überzeugen. Es ist als 32-Bit und auch als 64-Bit-Variante verfügbar.

Windows Spoofing
siehe unter Web-Spoofing.

Winsock
Eine Software-Schnittstelle von Windows-PCs, die es Programmen erlaubt, auf Netzwerkfunktionen - und damit auch auf das Internet - zuzugreifen. 

Wintel
Kunstwort, entstanden aus der Kombination von Windows und Intel. Von vielen als eine Art Kartell gesehen: Intel liefert immer schnellere Prozessoren, damit die immer leistungshungrigere Software von Mircosoft laufen kann.

Wizard
Englisch für "Zauberer, Hexenmeister, Magier". Oft verwendete Bezeichnung für Programmfunktionen, die dem Nutzer Denk- bzw. Routinearbeit abnehmen sollen. In deutschsprachigen Programmen wird hier oft der Begriff 'Assistent' verwendet. 

WLAN
siehe W-LAN.

WMA
Windows Media Audio ist ein Microsoft-eigener Standard für digitale Musik, erkennbar an der Dateiendung 'wma'. Es bietet eine gute Tonqualität bei einer hohen Datenkompression und beinhaltet (im Gegensatz zu MP3 ) gleichzeitig einen Kopierschutz gemäß SDMI, der durch die Windows-Media-Digital-Rights-Management-Technologie (DRM) gewährleistet ist. Doch kurz nach der Vorstellung im August 1999 dieses Formats konnte es indirekt schon geknackt werden! 
Eigentlich ganz einfach: Da der Sound der kopiergeschützen Datei ja irgendwann einmal über eine Soundkarte gehen muß, kann man den Datenstrom abfangen und dabei in einem anderen Format (z.B. MP3 oder WAV) ohne Kopierschutz speichern. 
WMA ist "streaming"-fähig (siehe Kurs-Seite "Steaming-Audio") und wird vom Windows Media-Player unterstützt.

WMF
Windows Metafile ist ein Dateiformat für Vektorgrafiken. Es besteht aus Zeichenkommandos, die vom Grafiksystem der 16-Bit Windows-Versionen umgesetzt werden. WMF-Dateien können auch Kommandos zum Anzeigen von Rastergrafiken enthalten. Siehe auch CGM, EPS, EMF und PICT

WML
1.) Die Wireless Markup Language ist eng mit HTML verwandt. WML beschränkt sich jedoch auf Textinhalte, um diese auf alten mobilen Endgeräten (Handy, PDA) darstellen zu können bevor es Smartphones gab. 
WML ist ein Teil des WAP (Wireless Application Protocol). Bestehende Internetseiten im HTML-Format mussten also für die WAP-Anwender in WML konvertiert werden. 
nicht zu verwechseln mit
2.) Website Meta Language. Sprache bzw. Tool-Kit für Webdesigner zur Erstellung von Web-Sites, mit der Möglichkeit Inhalt und Formatierung (Design) zu trennen. 
So erstellte Web-Sites sind einfacher und effizienter zu verwalten.
Mehr unter http://thewml.org/ (UK Stand 2013-09).

WMV
Windows Media Vidio ist ein Microsoft-eigener Standard für digitale Videos, erkennbar an der Dateiendung 'wmv'. Es bietet eine gute Ton- und Bildqualität bei einer hohen Datenkompression und beinhaltet gleichzeitig einen Kopierschutz gemäß SDMI, der durch die Windows-Media-Digital-Rights-Management-Technologie (DRM) gewährleistet ist.
WMV ist "streaming"-fähig (siehe Kurs-Seite "Steaming-Audio") und wird vom Windows Media-Player unterstützt.

Wording
Verwendung, Bilden oder (Neu-)Definieren von Begriffen z.B. 
* von Werbeabteilungen beim Vermarkten neuer Produkte und Dienstleistungen ("aprilfrisch", "Advanced-Telebanking"), 
* von Wissenschaftler für neue Effekte, Techniken, Verfahren und Zusammenhänge ("Genscanning", "Kernspintomograf", "Waldsterben"),
* in der Politik ("Nullwachstum", "sozialverträgliches Ableben", "Politikverdrossenheit"),
* von der Unternehmensführung zur Festlegung des Sprachgebrauchs in einem Unternehmen ("Assessment-Center", "Benchmark", "Kick-Off-Meeting", "Portfolio")
Siehe auch Anglizismen, Branding, Naming, Wording und Kurs-Seite "Wording, Denglisch & Co."

Workaround
Kann ein Problem nicht direkt gelöst werden, sind es oft Ersatzlösungen, die "drumherum" arbeiten. Wenn Sie z.B. diesen Kurs komplett ausdrucken möchten, bietet Ihnen der Browser zunächst keine Funktion an, alle Kurs-Seiten auf einmal auszudrucken. Wenn Sie eine Download-Version des Kurses auf der Festplatte haben, schaffen Sie es dennoch in mehreren Zügen:
* Halten Sie einen Stapel von 2cm DIN A4-Papier bereit.
* Starten Sie den Explorer und öffnen das Verzeichnis der Kurskopie.
* Sortieren Sie alle Dateien nach Typ *.htm.
* Suchen Sie nach der ersten *.htm-Datei und markieren alle Folgenden.
* Wählen Sie über die rechte Maustaste "Drucken". 
* Sind die *.htm Dateien zum Öffnen mit einem Internet-Browser registriert, werden sie mit seiner Hilfe ausgedruckt.

Workflow
Prozessorientierte Ablauforganisation. 
Beispiel: Ein Programm, das in idealer Art und Weise den Prozess "Dienstreise" abbildet, müsste folgende einzelne Teilprozesse unterstützen: Terminfindung, Hotel suchen und buchen, Fahr- oder Flugkartenbestellung und letztlich eine Dienstreiseabrechnung. 
Gerade für weltweit operierende Firmen ist die Möglichkeit interessant, einen Teil des "Workflows" mit Hilfe von Inter- bzw. Intranetmitteln zu realisieren. 
Beispiel: Der Außendienstmitarbeiter vor Ort fragt die Lieferzeit und Verfügbarkeit von Produkten ab, die der Kunde wünscht und kann diese auch direkt bestellen. Vorab lässt er sich das aktuelle Datenblatt des gewünschten Produktes zur Weitergabe an den Kunden übermitteln. 

World Wide Web
Das WWW ist die Gesamtheit der Rechner im Internet, die über HTTP mit Hypertext-Verknüpfungen vernetzt sind. Es existiert seit 1993 und machte das Internet erst populär. Durch seine einfache Bedienung und Multimediafähigkeit verdrängte es blitzartig die bisherigen Internet-Dienst, wie "Gopher" oder "Archie". Deren Bedienung war recht umständlich und eher etwas für hartgesottene Computerfreaks.

Worm
Englisch für "Wurm". Besondere Art von Viren, deren einzige Aufgabe es ist, sich selber zu reproduzieren und zu verbreiten. 
Oft anzutreffen als Makroviren, die sich per E-Mail-Anhang (Attachment) ausbreiten, sich selber weiterversenden, damit eine Kettenbrief-Lawine auslösen und so schlagartig Mailserver und Netzwerke lahmlegen.
Siehe auch Kurs-Seite "Schutz vor Viren".

WWW
steht für World Wide Web (siehe oben). Spötter buchstabieren auch "World Wide Waiting", wenn sie auf der weltweiten Daten-Autobahn im Stau stehen und warten müssen.

WYSIWYG
"What you see is what you get" heißt soviel wie "Was Du siehst ist was Du bekommst". 
Dabei entspricht die Darstellung während des Editierens (z.B. bei Textprogrammen, HTML-Editoren, Graphikprogrammen) weitgehend der späteren Darstellung am Bildschirm oder dem Ausdruck. 


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