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Homebanking/Onlinebanking  Stand: 2017-06-19


Homebanking in Deutschland

Homebanking gehört zu den häufig genutzten Diensten im Internet.
Wegen der anhaltenden Niedrigzins-Phase mussten viele Banken ihre Gebühren und Konditionen für Service-Leistungen erhöhen. Wer nach einem preiswerten bzw. kostenlosen Girokonto sucht wird feststellen, dass es dieses nur noch gibt, wenn der Kunde selber per Online-Banking seine Überweisungen tätigt oder seine Daueraufträge verwaltet.

Wenn am Monatsende plötzlich neue Gebühren für die Kontoführung auf dem Auszug erscheinen, sollten Sie mal über den Zaun schauen:
https://www.kostenlosesgirokonto.de (Stand 2017-06)


Die meisten Banken bieten ihren Kunden sicheres Onlinebanking. Die Daten werden dabei mit dem SHTTP-Protokoll verschlüsselt übertragen (128 Bit Schlüssel). Achten Sie mal auf die Adresszeile des Browsers: Sie fängt mit "https://" an und zeigt ein Schlosssymbol!  
https-URL
Zusätzlich wird die Transaktion mit PIN, TAN oder HBCI-Karte gesichert.

Eine Überweisung kann im Browser-Fenster so aussehen:

Weit verbreitetet ist das ChipTAN-Verfahren.
Es funktioniert zusammen mit einem Computermonitor oder mit Displays von mobilen Geräten wie Tablets oder Smartphones. Dabei wird die normale Giro-Karte in ein ChipTAN-Lesegerät gesteckt. Auf dem Lesegerät sind keine sicherheitsrelavanten Daten gespeichert, ein Verlust des Lesegerät wäre nicht tragisch.
Das Lesegerät wird auf einen blinkenden Code auf dem Bildschirm gehalten und generiert dann eine TAN für den Vorgang (z.B. Überweisung).
Die angezeigte TAN muss eingetippt werden und abgesendet werden:

Tipp:
Erkundigen Sie sich bei Ihrer Bank, ob Sie ein Online-Konto billiger kommt.
Oft stehen mehrere Sparkassen Girokonto-Modelle zur Wahl (im Beispiel "Girokonten im Überblick" der Braunschweigische Landessparkasse) (Stand 2017-06)
 




Mit HBCI (Home Banking Computer Interface) bieten die deutschen Banken und Kreditinstitute einen sicheren und bequemen Homebanking-Standard.

Leistungsmerkmale von HBCI
* Flexibel
Einsetzbar und erweiterbar für alle Formen von Bankgeschäften:
Überweisungen
(auch ins Ausland)
Lastschriften
Daueraufträge
einrichten und löschen
Abfragen
von Depot-,
Kontostand- und Kontoumsatz
Bestellen
von Schecks und Vordrucken
Information
anfordern
Reisescheckbestellung
für die nächste 
HBCI-Version vorgesehen
Wertpapiergeschäfte
für die nächste 
HBCI-Version vorgesehen
Berücksichtigung vorhandener internationaler Normen, Standards und Verfahren. 
Neben dem PC können auch andere Endgeräte wie z. B. Mobiltelefone, Online-Terminals oder Web-TV zum Homebanking eingesetzt werden.
* Sicher
Einsatz von sicheren Signatur- und Verschlüsselungsverfahren (RSA-Verfahren mit 756-Bit), die auch für unsichere Netze (wie dem Internet) geeignet sind. Zur Identifikation wird eine Chipkarte eingesetzt. Darauf sind Name, Bankleitzahl und Kontonummer und der private Schlüssel des Anwenders, mit dem alle Daten, die über die Internet-Leitungen gehen, verschlüsselt werden. 
Die Schlüsseldaten werden auf der Chipkarte selbst verarbeitet und verlassen deswegen die Karte nicht. Der Zugang zur Karte ist durch eine 6stellige PIN geschützt, die der Kunde selbst wählt.
* "Multibankfähig"
Ein Kunde kann Bankgeschäfte mit beliebigen Kreditinstituten abwickeln. 
* Einfach
Die Chipkarte enthält Kunden- und Kontendaten. Bei anderen Formen des Internetbankings müssen solche Daten immer wieder eingegeben werden. Das Hantieren und die Verwaltung der PIN- und TAN-Nummern entfällt.
* Internetzugang über x-beliebigen Internet-Service-Provider (ISP)
* Was braucht man für HBCI?
Homebanking-Software für den PC (z.B. StarMoney),
Chipkarte zur Identifikation des Kunden und einen Chipkartenleser
(Als Übergangslösung kann statt der Chipkarte derzeit auch noch die sogenannte "Diskettenlösung" eingesetzt werden).
Die Gesamtkosten hierfür sollen bei maximal 25,- Euro liegen. 
Wenn man also in einem Internetcafe sitzt und möchte eine Überweisung per Internetbanking machen, hätte man sicherlich ein Problem. Wer hat schon immer einen Chipkartenleser in der Tasche stecken? 

Als Homebanking-Software wird von den Sparkassen auf StarMoney gesetzt, das von Star Finanz (http://www.starfinanz.de/), einem Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe, entwickelt wurde. Aber auch andere Produkte wie Microsofts Money und Quicken unterstützen den HBCI-Standard. Einige "alte Homebanker-Hasen" kennen StarMoney bereits, weil es auch Homebanking über T-Online unterstützt. 

Leistungsumfang am Beispiel von StarMoney 2.0
Übertragungswege T-Online, Internet, HBCI 
Wertpapiere Depotbestandsabfrage, Wertpapierkauf, Wertpapierverkauf 
Umsatz- und
Saldenabfrage
Girokonten, Sparkonten, Darlehenskonten, Festgeldkonten, Wertpapierdepots 
Festgelder Konditionsabfrage, Neuanlage, Änderung, Verlängerung, Widerruf Neuanlage, Widerruf Verlängerung 
Zahlungsverkehr Einzelüberweisungen, Sammelüberweisungen, Sammellastschrift, Kontoübertrag
Kategorien und
Reports: 
Vergabe von Kategorien, Finanzstatus, Kategorienreport, Ausgabenreport, Einnahmenreport 
Daueraufträge Bestandsabfrage, Einrichten, Ändern, Löschen, Aussetzen 
Datenaustausch Import von StarMoney- und QIF-Daten (Quicken® und MS Money®), 
Export als Textdatei (CSV) oder Datenbank (DBF) 
Terminüberweisungen Bestandsabfrage, Einrichten, Ändern, Löschen 
Sonstiges Löschen von Umsätzen, Suchfunktion (Datum) in den Umsätzen, Online-Update 
Online-Kosten Entscheidend gegenüber dem Internet-Banking mit einem Internet-Browser:
Alle Aufträge werden am Computer vorbereitet und dann erst in einem Schwung über eine Internet-Verbindung an die Bank geschickt. Das spart Online-Kosten. 
Tests Stiftung Warentest und Finanztest: "Sehr gut"


Online-Kredite
Auch Kreditabschlüsse sind per Internet möglich.
Hier ein Beispiel der Netbank, einem mehrfachen Testsieger. Sie können Ihren persönlichen Kleinkredit per Schieberegler einstellen und sehen sofort die Konditionen, die sich aus Kreditsumme, monatlicher Rate und Laufzeit ergeben.
*
Ein Festzinssatz ist garantiert und Sondertilgungen sind jederzeit möglich.
Internetadresse: https://www.netbank.de/privatkunden/kredite/kleinkredit/ (Stand 2015-10)


Online-Bezahlen mit Kreditkarten
Damit mit gestohlenen Kreditkarten oder ausgespähten Kartendaten kein Missbrauch getrieben werden kann ist das 3-D Secure Verfahren zu empfehlen:
Eingabe SecureCode Dieser Dienst wird von VISA ("Verified by Visa") und MasterCard ("SecureCode") angeboten. 
Logo Visa SecureCode

Beim Online-Kauf gibt der Käufer seine Kreditkartennummer an. Dann wird eine gesicherte Verbindung zum Kartenherausgeber aufgebaut, über die der Käufer seine Identität durch Eingabe eines Codes (ein Passwort mit mindestens 8 Zeichen aus Buchstaben und Zahlen) bestätigt. Erst dann erfolgt die Zahlung. 
Einem Shop-Betreiber, der 3-D Secure einsetzt, wird außerdem der Zahlungseingang garantiert.
Der 3-D Secure Code ist nicht auf der Karte gespeichert oder vermerkt. Den kennt nur der Besitzer und seine Bank!
Man braucht auch keine neue Karte zu beantragen. Es reicht eine Registrierung bei der Bank oder Sparkasse, die die Karte herausgibt.
Zu den Kartendaten wird eine "persönliche Begrüßung" und dass Passwort hinterlegt.
 
 
 


 


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